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Hier könnt ihr einen kleinen Einblick erhalten was an einem Übungsabend so alles durchgeführt wird.

Übungsabend – Technische Hilfe – Straße

Ein PKW wurde mit dem Trecker etwas „bearbeitet“ und auf die Seite gedreht, um unfallnahe Beschädigungen und Ausrichtung zu simulieren. Zunächst wird ein verunfalltes Fahrzeug nach Personen erkundet, auslaufenden Betriebsstoffen und dann in seiner Position wie es ist stabilisiert. Grundsätzlich wird ein Feuerwehrkamerad zur Betreuung von eingeklemmten Personen abgestellt. Mit die wichtigste Aufgabe bei so einem Einsatz.

Anschließend wurde mit hydraulischen Rettungsgerät eine Personenrettung simuliert.

Solche Übungen sind regelmäßig durchzuführen, da jede Unfalllage anders ist, und jedes Fahrzeug andere Ansatzpunkte an der Karosserie aufweist, wo man mit dem Gerät ansetzen darf. Größte Gefahr stellen hierbei verbaute Airbag Gasbehälter dar, welche bei einer Beschädigung durch die Rettungsgeräte explodieren können. Hier gab es schon tödliche Unfälle bei Feuerwehren in Deutschland.
Zudem stellen neue Technologien wie Elektrofahrzeuge oder Antriebe mit Gas oder Wasserstoff ebenso sehr große Herausforderung dar. In diesen Bereichen bilden sich die Feuerwehrkameraden laufend weiter.


Übungsabend – Technische Hilfe – Schachtrettung

Eine Person war bei Arbeiten am Gebäude in einen ca. 2,5m tiefen Schacht gestürzt und zunächst noch ansprechbar.

 

Nach der Lageerkundung wurde eine Person zur Betreuung und Beobachtung der verunfallten Person abgestellt.
Dies ist mit die wichtigste Aufgabe, wenn Personen zu Schaden gekommen sind.

Nach der Befehlsgabe durch den Einheitsführer, wurden 2 Steckleiterteile sowie Rettungsleinen vorgenommen, und ein Kamerad stieg per Leiterteil zum Unfallopfer herunter. Ab diesem Zeitpunkt war diese Person nicht mehr ansprechbar.
In so einem Fall zählt jede Sekunde, vor allem in so beengten Verhältnissen. Von daher wurde von einer geordneten Rettung auf eine Sofortrettung umgestellt. Dies ist in lebensbedrohlichen Zuständen nötig, und dabei geht es nicht darum möglichst Patienten schonend vorzugehen, sondern so schnell wie möglich die Person dem Rettungsdienst übergeben zu können. Daher wurde der Verunfallte dann mit einem Rettungsknoten und dem Rettungsseil über ein Leiterteil und Manpower so schnell es ging hochgezogen.

Nach erfolgreicher Rettung, konnte der „Patient“  dem Rettungsdienst übergeben werden.


Übungsabend – Geschicklichkeit für Technische Hilfe

Nicht wie man vielleicht denkt nur trockene Theorie, nein, wir lassen uns auch immer mal wieder was einfallen wo der Spaß im Vordergrund steht, aber eben trotzdem ein gewisser Lern- und Übungszweck verfolgt wird. Wie bei diesem Übungsabend, wo mit beschränkten Einsatzmitteln versucht werden musste den Tisch auf- und abzubauen, ohne dass irgendetwas umfällt. Hintergrund der Übung ist es mit dem sehr schweren technischen Gerät auch vorsichtig und mit Gefühl arbeiten zu können. Dies ist speziell bei einer eingeklemmten Person dringend einzuhalten, um jegliche unnötige Form der Erschütterung zu vermeiden. Natürlich geht dies aber nie ganz ohne.


Übungsabend – Technische Hilfe – Verkehrsunfall mit 2 Fahrzeugen

Heute stand die Rettung von verletzten Personen nach einem Verkehrsunfall mit 2 Fahrzeugen auf dem Plan. Dabei lagen die Fahrzeuge auf der Seite. Schwerpunkte dieser Übung waren das Erkunden der Lage mit paralleler Absicherung der Unfallstelle, Sichern der Fahrzeuge vor weiteren Bewegungen, Rettungsmaßnahmen ergreifen und Besprechung der Übung im Anschluss, um Optimierungsmöglichkeiten zu klären.
Bei Einsätzen der technischen Hilfe ist ein „aufgeräumter“ Arbeitsbereich sehr wichtig, damit die Gerätschaften auch schnell zur Verfügung stehen, und nicht erst dann wenn man es benötigt aus dem Fahrzeug geholt werden muss. Daher verwendet man solche Planen, wo die Gerätschaften immer an derselben Stelle liegen, damit jeder weiß wo was liegt. Dadurch ist man deutlich effektiver, auch wenn es Außenstehende zunächst wundert, warum die Feuerwehr erst alles so schön hinlegt und die Fahrzeuge sichert, anstatt sofort mit der Rettung zu beginnen.


Übungsabend – Absturzsicherung

Bei der Feuerwehr kommt man immer wieder in sehr gefährliche Situationen, wo man sich selber oder einen Kameraden davor schützen muss, abzustürzen. Dafür gibt es in der Freiwilligen Feuerwehr Steinheim seit einigen Jahren so genanntes Absturzsicherungsmaterial.
Dies besteht aus einem Gurt, den man sich anziehen muss und an dem man dann mit dem Sicherungsseil durch einen Achterknoten mit Spierenstich gesichert wird. Dazu benötigt man zwingend einen stabilen Festpunkt, an dem das Sicherungsseil befestigt werden kann.
Ein dynamischer Bandfalldämpfer verhindert schwere Verletzungen der Einsatzkraft, sollte diese doch einmal abstürzen.
Wichtig zu wissen ist, dass diese Materialien und Techniken nichts mit einer Höhenrettung zu tun haben, sondern nur der Eigensicherung dienen! Für Höhenrettungen gibt es speziell ausgebildete Spezialeinheiten wie z.B. im Kreis Paderborn.

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